Christoph Püschner, Brot für die Welt

Solarlicht im Haus

SMARTD, Lesotho

Frauen mit neuem Save-80-Kocher in Lesotho

Louis Nderi, Fastenopfer

Energie-Effizienter Herd in Kitui, Kenia

Louis Nderi, Fastenopfer

Kochen mit energie-effizientem Herd in Kitui, Kenia

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Biogasanlage im Bau in Bagepalli, Indien

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Sauberes Kochen mit Biogas in Bagepalli, Indien

Louis Nderi, Fastenopfer

Bau eines energie-effizienten Herdes aus Lehm in Kitui, Kenia

Pro Climate International, Kamerun

Vorstellung der Kochtaschen in Buea, Kamerun

Ihr Klimaschutzbeitrag wird transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser. Hier erfahren Sie mehr.

Aufteilung der Kompensationseinnahmen

Die Klima-Kollekte erhält von ihren Nutzerinnen und Nutzern 27 CHF  pro Tonne CO²-Emissionen, die kompensiert werden sollen. Nach einer erfolgten Kompensationszahlung werden in der entsprechenden Menge anerkannte Emissionszertifikate stillgelegt. Ein Zertifikat entspricht jeweils einer Tonne CO2.

Die Einnahmen werden wie folgt verwendet:

Die Klima-Kollekte kauft CO2-Zertifikate aus großen Projekten (> 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis/Jahr) bei den Gesellschafterhäusern für 21,60 CHF  pro Tonne ein.

1,08 CHF werden für die Förderung von Kleinstprojekten verwendet, denn auch diese im Verhältnis oft sehr teuren Vorhaben sollen aus entwicklungspolitischen Gründen gefördert werden, da sie oft innovative Ansätze haben und in Regionen stattfinden, in denen Klimaschutz-Projekte noch nicht verbreitet sind.

3,24 CHF behält die Geschäftsstelle für ihre administrativen Tätigkeiten, für Unterhalt und Aktualisierung von Internetseite und CO2-Rechner sowie Öffentlichkeitsarbeit ein.

Seit Januar 2021 gehen 1,08 CHF in den Bildungsfond. Mit den Mitteln des neu geschaffenen Bildungsfonds erfährt die Bildungsarbeit der Klima-Kollekte eine finanzielle Stärkung.  

Die Schweizer Einnahmen werden an die Klima-Kollekte in Deutschland überwiesen, alle Berichte werden in Euro erstellt. 

Klimaschutzzertifikate 2020

In dieser Tabelle sehen Sie eine Übersicht der stillgelgten Klimaschutzzertifikate.

Seit Gründung der Klima-Kollekte im Jahr 2011 konnten wir bis einschließlich des vergangenen Geschäftsjahres 227.393 t CO2 kompensieren. 

Im Jahr 2020 sind Klimaschutzzertifikate in Höhe von 46.858 t CO2 stillgelegt worden. Weitere Mittel in Höhe von zusätzlich 1,50 Euro pro Zertifikat flossen in die Unterstützung der Kleinstprojekte in Indien, Nicaragua, Kuba und Kamerun.

Jahresabschluss 2020

Bilanz der Klima-Kollekte gGmbH zum 31.12.2020

Die Jahresabschlussprüfung 2020 erfolgte im Januar 2021 durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die PrüferInnen erteilten den Bestätigungsvermerk ohne Einschränkungen.

Der Bestätigungsvermerk der von uns beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris Revisions-GmbH bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im Prüfungsurteil heißt es: „Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.“

Die Gesellschafterversammlung hat den ordnungsgemäßen Abschluss am 11. März 2021 festgestellt und die Geschäftsführerin entlastet.

Betriebliche Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle 2020

Betriebliche Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle 2020

Die betrieblichen Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle beliefen sich im Jahr 2020 auf rund 314.616 Euro. Diese gliedern sich wie folgt auf: 247.474 Euro wurden für Personalkosten (Geschäftsführung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit, Assistenz und Buchhaltung, sowie wissenschaftliche Mitarbeit) aufgewendet.

Weitere 2.655 Euro wurden für FÖJ und PraktikantInnen ausgegeben. Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurden 18.700 Euro der Ausgaben genutzt, hierzu zählten z. B. der Betrieb und die Pflege der Website sowie des CO2-Rechners, Layout und Druck von Printmaterialien, sowie Veranstaltungen. Auf Büromiete und Ausstattung, Sitzungen und Fortbildungen inklusive des Umweltmanagements entfielen Kosten in Höhe von 25.458 Euro.

Des Weiteren wurden 7.439 Euro für Rechts- und Steuerberatung aufgewendet, und gut 10.000 Euro entfielen auf sonstigen Aufwand, wobei hier Forderungsverluste aufgrund einernicht in Anspruch genommenen Förderung in Höhe von 6.600 Euro enthalten sind. Die Reisekosten (1.449 Euro) fielen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie sehr viel geringer aus undlagen, ebenso wie die Bankgebühren, nur bei 0,5% der Ausgaben.